Toshikoshi-Soba-Rezept – Japanische Soba mit Hähnchenschenkel und gerösteter Lauchzwiebel

Wenn du zum Jahresende eine warme japanische Nudelsuppe zubereiten möchtest, sind Soba mit Hähnchen und Lauchzwiebel eine unkomplizierte und zugleich sättigende Wahl.

Für dieses Toshikoshi-Soba-Rezept wird Hähnchenschenkelfleisch zuerst mit der Hautseite nach unten goldbraun gebraten. Anschließend wird die Lauchzwiebel im ausgelassenen Hähnchenfett angeröstet und mit einer Tsuyu aus Sojasauce, Mirin und Cheongha kombiniert. Die Katsuobushi werden 30 Sekunden in der Mikrowelle getrocknet, fein zerbröselt und zur Brühe gegeben. Die gekochten Soba werden unter kaltem Wasser abgespült, gut abgetropft und erst zum Schluss kurz in der heißen Brühe erwärmt.

So entsteht eine wärmende Schüssel Soba mit herzhaft gebratenem Hähnchen, aromatischer Lauchzwiebel, viel Umami von Katsuobushi und angenehm bissfesten Buchweizennudeln.

⏱️ Zubereitungszeit: 20 Minuten
🍳 Schwierigkeitsgrad: ★★☆☆☆

✓ Zutaten für 1 Portion

🥣 Hauptzutaten

  • 1 Portion Soba-Nudeln
  • 90 g Hähnchenschenkelfleisch
  • 20 cm weißer Teil einer Lauchzwiebel

🧂 Würzung & Sauce

  • 3 g Katsuobushi (getrocknete Bonitoflocken)
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Mirin
  • 2 EL Cheongha (koreanischer Reiswein)
  • 2 TL Zucker
  • 300 ml Wasser

    (Messgrundlage: 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml, 1 koreanischer Pappbecher = 180 ml)

✓ Zubereitung

  1. Katsuobushi vorbereiten: 3 g Katsuobushi bei 700 Watt für 30 Sekunden in die Mikrowelle geben, damit überschüssige Feuchtigkeit entweicht. Anschließend mit den Händen fein zerbröseln.
  2. Tsuyu-Würzung mischen: 2 EL Sojasauce, 2 EL Mirin, 2 EL Cheongha und 2 TL Zucker miteinander verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  3. Lauchzwiebel und Hähnchen schneiden: Den 20 cm langen weißen Teil der Lauchzwiebel in etwa 5 cm lange Stücke schneiden. 90 g Hähnchenschenkelfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Hähnchen anbraten: Das Hähnchenschenkelfleisch mit der Hautseite nach unten in eine Pfanne geben und goldbraun braten. Wenden und auch die andere Seite schön bräunen.
  5. Lauchzwiebel anrösten: Sobald das Hähnchen von beiden Seiten gebräunt ist, die Lauchzwiebel dazugeben. Im ausgelassenen Hähnchenfett wenden und braten, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.
  6. Würzmischung einkochen: Die vorbereitete Würzmischung in die Pfanne geben und weitere 2 Minuten kochen lassen.
  7. Tsuyu fertigstellen: 300 ml Wasser und die zuvor fein zerbröselten 3 g Katsuobushi hinzufügen. Sobald die Brühe erneut aufkocht, die Hitze reduzieren und bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen.
  8. Soba kochen: 1 Portion Soba nach der auf der Verpackung angegebenen Zeit kochen. Anschließend gründlich unter kaltem Wasser abspülen und sehr gut abtropfen lassen.
  9. Soba erwärmen: Die gekochten Soba in die bei niedriger Hitze köchelnde Tsuyu geben und nur so lange erwärmen, bis die Nudeln wieder warm sind.
  10. Anrichten: Die warmen Soba in eine Schüssel geben. Gebratenes Hähnchenschenkelfleisch und Lauchzwiebel darauf verteilen und anschließend die heiße Tsuyu darübergießen.

✓ Tipps für ein gutes Ergebnis

  • Hähnchen und Lauchzwiebel zuerst kräftig anbraten: Wird die Tsuyu zu früh hinzugegeben, entwickelt sich weniger Röstaroma. Deshalb das Hähnchen zuerst mit der Hautseite nach unten goldbraun braten und anschließend auch die Lauchzwiebel im ausgelassenen Fett rösten, bevor die Würzmischung in die Pfanne kommt.
  • Soba nach dem Abspülen gut abtropfen lassen: Bleibt zu viel Wasser an den kalt abgespülten Nudeln, kann die Tsuyu verwässern. Die Soba daher gründlich abspülen, gut abtropfen lassen und anschließend nur kurz bei niedriger Hitze in der Brühe erwärmen.

✓ Serviertipps

  • Der Buchweizenanteil und die Konsistenz von Soba unterscheiden sich je nach Produkt. Verwende die Sorte, die deinem Geschmack entspricht, und halte dich beim Kochen an die Zeitangabe auf der Verpackung.
  • Nach dem Abspülen unter kaltem Wasser sollten die Soba nicht lange in der heißen Tsuyu gekocht werden. Erwärme sie nur kurz, damit sie ihre typische bissfeste und elastische Konsistenz behalten.
  • Wenn du die Lauchzwiebel im ausgelassenen Fett des Hähnchens wendest und anröstest, entsteht ohne zusätzliches Öl ein kräftiges Röstaroma von Hähnchen und Lauchzwiebel.

✓ So wählst du gutes Hähnchenschenkelfleisch aus

  • Farbe von Haut und Fleisch: Die Haut sollte leicht aprikosenfarben und glänzend aussehen. Das Fleisch sollte eine klare rosafarbene Farbe haben und nicht blass wirken.
  • Feste Konsistenz: Wird das Fleisch leicht mit dem Finger gedrückt, sollte es elastisch sein und wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehren.
  • Oberfläche und Verpackung: Achte darauf, dass die Haut keine starken Druckstellen, Verletzungen oder Verfärbungen aufweist und sich nicht übermäßig viel Flüssigkeit in der Verpackung gesammelt hat.

✓ Nährwerte von Hähnchenschenkelfleisch pro 100 g

NährstoffMenge pro 100 g
Kalorien144.00 kcal
Kohlenhydrate0.00 g
Eiweiß19.41 g
Fett7.67 g
Natrium84.00 mg

Grundlage: 100 g rohes Hähnchenschenkelfleisch. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Rasse, Teilstück, Produkt und Zubereitungsart variieren.
Quelle: Food Safety Korea – Nährwertinformationen für Hähnchen, Schenkelfleisch, roh

✓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Wie lange müssen Soba-Nudeln gekocht werden?

Koche die Soba so lange, wie auf der jeweiligen Verpackung angegeben. Da sich Nudeldicke und Buchweizenanteil je nach Produkt unterscheiden können, ist die Herstellerangabe die beste Orientierung.

Q2. Warum werden meine Soba-Nudeln so schnell weich?

Wenn bereits gekochte Soba zu lange in der heißen Tsuyu weiterkochen, verlieren sie schnell ihre bissfeste Konsistenz. Koche sie nach Packungsangabe, spüle sie anschließend unter kaltem Wasser ab und erwärme sie danach nur kurz bei niedriger Hitze in der Brühe.

Goldbraun gebratenes Hähnchenschenkelfleisch verbindet ein herzhaftes Röstaroma mit einem zarten Inneren und passt besonders gut zur warmen Soba-Brühe. Die im Hähnchenfett geröstete Lauchzwiebel entwickelt ein kräftiges Aroma und gibt der Brühe zusätzliche Tiefe.

Die Tsuyu aus Sojasauce, Mirin, Cheongha und Katsuobushi schmeckt herzhaft und angenehm umamireich. Da die Soba nach dem Kochen zunächst unter kaltem Wasser abgespült und erst kurz vor dem Servieren wieder erwärmt werden, behalten sie ihre elastische und bissfeste Konsistenz. Auf der klaren braunen Tsuyu sorgen die Stücke von Hähnchen und Lauchzwiebel außerdem für eine appetitliche, sättigende Nudelschüssel.

Ich mag warme Soba besonders dann, wenn neben Nudeln und Brühe auch reichlich Einlage dabei ist. Deshalb hat mir diese Variante mit Hähnchenschenkelfleisch besonders gut gefallen. Das Hähnchen zuerst anzubraten und anschließend die Lauchzwiebel direkt im ausgelassenen Fett zu rösten, sorgt bereits beim Kochen für ein angenehm herzhaftes Aroma.

Auch die Methode, die Katsuobushi kurz in der Mikrowelle zu trocknen und anschließend fein zu zerbröseln, hat sich gut mit der Sojasaucen-Tsuyu verbunden. Da die unter kaltem Wasser abgespülten Soba erst ganz zum Schluss kurz in der Brühe erwärmt werden, lassen sich heiße Brühe und bissfeste Nudeln gleichzeitig genießen. Auch meiner Familie hat die Kombination aus geröstetem Hähnchen, Lauchzwiebel und Soba-Brühe gut geschmeckt. Gerade zum Jahresende ist das eine warme Nudelschüssel, die ich gerne wieder zubereiten würde.

Wenn du warme japanische Soba mit einer umamireichen Soja-Katsuobushi-Tsuyu, gebratenem Hähnchen und gerösteter Lauchzwiebel suchst, probiere dieses Toshikoshi-Soba-Rezept aus. Die Zutatenliste bleibt überschaubar und eignet sich gut für ein unkompliziertes japanisches Nudelgericht.

Speichere oder bookmarke dieses Rezept, damit du es später schnell wiederfindest, und teile es gerne mit anderen, die japanische Nudelgerichte mögen.

Auch weiterhin stelle ich einfach nachzukochende Rezepte und praktische Kochtipps vor. 😊
Wenn es ein Gericht gibt, über das du mehr erfahren möchtest, oder ein Rezept, das ich vorstellen soll, hinterlasse gerne einen Kommentar. 😊

※ Dieses Rezept wurde nach einem Rezept des YouTube-Kanals „일식예보“ selbst zubereitet. Der Beitrag basiert auf dem eigenen Kochprozess und dem dabei erzielten Ergebnis.

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