Tonteki-Rezept – Japanisches Schweinenackensteak mit Tare-Sauce in 20 Minuten

Tonteki ist ein japanisches Schweinefleischgericht, bei dem Schweinenacken goldbraun gebraten und anschließend kurz in einer süß-herzhaften Tare-Sauce eingekocht wird.

Für dieses Tonteki-Rezept werden zunächst die festen Sehnen am Schweinenacken eingeschnitten. Danach wird das Fleisch mit Salz und Pfeffer gewürzt, dünn mit Mehl bestäubt und in Knoblauchöl von beiden Seiten angebraten. Unter geschlossenem Deckel gart es anschließend bei niedriger Hitze schonend durch.

Zum Schluss wird eine Tare-Sauce aus 1 EL Sojasauce, 2 EL Cheongha, 2 EL Mirin, 1/2 EL Zucker, 1/2 EL Austernsauce und 1 TL gehacktem Knoblauch in der Pfanne reduziert. Dadurch bekommt das Fleisch eine glänzende Oberfläche und einen kräftigen süß-herzhaften Geschmack. Mit fein geschnittenem Weißkohl und knusprigen Knoblauchchips serviert, entsteht ein ausgewogenes Gericht mit saftigem Schweinefleisch, knackigem Gemüse und aromatischer Sauce.

⏱️ Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten
🍳 Schwierigkeitsgrad: ★★☆☆☆

✓ Zutaten

🥣 Hauptzutaten

  • 300 g Schweinenacken (2 Stück à 150 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • Weißkohl nach Bedarf

🧂 Sauce & Gewürze

  • 2 Prisen Salz zum Würzen des Schweinenackens
  • 2 Prisen Pfeffer zum Würzen des Schweinenackens
  • 1 EL Weizenmehl Type 405 (alternativ Kartoffelstärke)
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL Cheongha
  • 2 EL Mirin
  • 1/2 EL Zucker
  • 1/2 EL Austernsauce
  • 1 TL gehackter Knoblauch
  • 2 EL Pflanzenöl

Maßangaben: 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml, 1 koreanischer Papierbecher = 180 ml

✓ Tonteki zubereiten

  1. Gemüse vorbereiten: Entferne den festen Strunk des Weißkohls und schneide den Kohl in feine Streifen. Spüle ihn mit kaltem Wasser ab und lasse ihn in einem Sieb gut abtropfen. Schneide die 2 Knoblauchzehen in dünne Scheiben und entferne mit einem Zahnstocher den inneren Keim, da dieser bitter werden und beim Braten schnell verbrennen kann.
  2. Fleisch vorbereiten und würzen: Nimm 300 g Schweinenacken, aufgeteilt in 2 Stücke à 150 g, rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Schneide mit der Messerspitze die festen Sehnen an der Grenze zwischen magerem Fleisch und Fett mehrfach leicht ein. Würze beide Seiten gleichmäßig mit jeweils 2 Prisen Salz und Pfeffer und bestäube das Fleisch anschließend auf beiden Seiten dünn mit 1 EL Weizenmehl Type 405. Alternativ kannst du Kartoffelstärke verwenden.
  3. Tare-Sauce anrühren: Vermische in einer Schüssel 1 EL Sojasauce, 2 EL Cheongha, 2 EL Mirin, 1/2 EL Zucker, 1/2 EL Austernsauce und 1 TL gehackten Knoblauch. Rühre so lange, bis sich der Zucker weitgehend aufgelöst hat.
  4. Knoblauchchips zubereiten: Gib 2 EL Pflanzenöl in eine Pfanne mit Deckel und füge die Knoblauchscheiben hinzu. Neige die Pfanne leicht, sodass sich das Öl auf einer Seite sammelt, und brate den Knoblauch darin fast wie beim Frittieren, bis er goldbraun und knusprig ist. Nimm die Knoblauchchips anschließend aus der Pfanne.
  5. Schweinenacken braten: Lege den gewürzten Schweinenacken direkt in das Knoblauchöl. Brate ihn auf jeder Seite jeweils 2 Minuten goldbraun. Reduziere anschließend die Hitze, setze den Deckel auf und gare das Fleisch weitere 2 Minuten bei niedriger Hitze, damit es auch innen durchgart.
  6. Überschüssiges Fett entfernen und Sauce einkochen: Nimm den Deckel ab und wische das überschüssige Fett in der Pfanne sorgfältig mit Küchenpapier aus. Gieße anschließend die vorbereitete Tare-Sauce aus 1 EL Sojasauce, 2 EL Cheongha, 2 EL Mirin, 1/2 EL Zucker, 1/2 EL Austernsauce und 1 TL gehacktem Knoblauch hinein. Neige die Pfanne leicht und wende das Fleisch, damit die Sauce beide Seiten gleichmäßig überzieht und kurz einkocht.
  7. Aufschneiden und servieren: Schneide den gebratenen Schweinenacken in mundgerechte Stücke und richte ihn auf einem Teller an. Serviere ihn zusammen mit dem gut abgetropften, fein geschnittenen Weißkohl und den knusprigen Knoblauchchips.

✓ Tipps für ein gutes Ergebnis

  • Sehnen einschneiden und Fleisch dünn mit Mehl bestäuben: Werden die festen Sehnen zwischen Fett und magerem Fleisch nicht eingeschnitten, kann sich der Schweinenacken beim Braten stark zusammenziehen oder wölben und dadurch ungleichmäßig garen. Eine dünne Mehlschicht hilft außerdem dabei, den Fleischsaft im Inneren zu halten und sorgt dafür, dass die Tare-Sauce besser an der Oberfläche haftet.
  • Überschüssiges Fett entfernen und Hitze reduzieren: Wenn nach dem Braten viel Fett in der Pfanne bleibt und die Sauce direkt hineingegeben wird, können sich Fett und Sauce voneinander trennen. Das Fleisch wirkt dann schnell fettig und die Sauce kann leichter anbrennen. Wische das überschüssige Fett deshalb zuerst ab und reduziere die Tare-Sauce anschließend zügig bei niedriger Hitze.

✓ Serviertipps

  • Mit fein geschnittenem Weißkohl und Knoblauchchips servieren: Lass den fein geschnittenen Weißkohl etwas von der kräftigen Tonteki-Sauce aufnehmen und genieße ihn zusammen mit dem Fleisch und den knusprigen Knoblauchchips. So verbinden sich knackige Textur und süß-herzhafter Geschmack besonders gut.
  • Als Tonteki-Reisschüssel servieren: Gib das in mundgerechte Stücke geschnittene Fleisch zusammen mit etwas Sauce auf frisch gekochten weißen Reis. So wird daraus eine sättigende Tonteki-Reisschüssel.
  • Mit Wasabi oder Karashi ergänzen: Nach Geschmack kannst du etwas Wasabi oder japanischen Senf dazu servieren. Die leichte Schärfe bildet einen guten Kontrast zum kräftigen Geschmack des Schweinefleischs.

✓ So wählst du guten Schweinenacken aus

  • Farbe und Glanz: Wähle Fleisch mit einer frischen, kräftig rosaroten Farbe und einer leicht feuchten, natürlichen Oberfläche.
  • Fettstruktur: Das Fett sollte fest und milchig-weiß sein. Ideal ist außerdem eine gleichmäßige Verteilung kleiner Fettadern im mageren Fleisch.
  • Elastizität: Beim leichten Druck mit dem Finger sollte das Fleisch einen festen Widerstand bieten und schnell wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehren.

✓ Nährwerte von Schweinenacken pro 100 g

NährstoffMenge pro 100 g
Kalorien227.00 kcal
Kohlenhydrate0.00 g
Eiweiß17.21 g
Fett16.36 g
Natrium51.00 mg

Grundlage: 100 g roher Schweinenacken. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Rasse, Teilstück, Produkt und Zubereitungsart abweichen.

Quelle: Datenbank für Lebensmittel-Nährwerte des koreanischen Ministeriums für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit – unverarbeitete Lebensmittel

✓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Warum werden die Sehnen des Schweinenackens vor dem Braten mit der Messerspitze eingeschnitten?

Die festen Sehnen an der Grenze zwischen magerem Fleisch und Fett ziehen sich beim Erhitzen zusammen. Durch das vorherige Einschneiden bleibt das Fleisch flacher und kann gleichmäßiger bis ins Innere garen.

Q2. Kann ich statt Weizenmehl auch eine andere Stärke verwenden?

Ja. Du kannst das Weizenmehl durch Kartoffelstärke ersetzen. Auch eine dünne Stärkeschicht hilft dabei, den Fleischsaft im Inneren zu halten und die süß-herzhafte Tare-Sauce besser an der Oberfläche haften zu lassen.

Tonteki ist ein japanisches Fleischgericht, bei dem dickere Schweinenackensteaks zunächst zart gegart und anschließend mit einer kräftigen Tare-Sauce überzogen werden. Wenn du die Sehnen vor dem Braten einschneidest und das Fleisch dünn mit Mehl bestäubst, zieht es sich weniger stark zusammen und die Sauce haftet gleichmäßiger an der Oberfläche.

Wichtig ist außerdem, nach dem Braten das überschüssige Fett aus der Pfanne zu entfernen und erst danach die Tare-Sauce einzukochen. So wirkt das fertige Gericht weniger fettig und bekommt gleichzeitig einen glänzenden, süß-herzhaften Geschmack.

Serviere dieses Tonteki-Rezept mit knackigem Weißkohl und Knoblauchchips oder gib das Fleisch zusammen mit etwas Sauce auf warmen Reis und genieße es als Tonteki-Reisschüssel.

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Auch in Zukunft findest du hier einfach nachzukochende Rezepte und praktische Tipps rund ums Kochen. 😊
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※ Dieses Rezept wurde nach einem Rezept zubereitet, das auf dem YouTube-Kanal „일식예보“ vorgestellt wurde. Der Beitrag basiert auf dem eigenen Kochprozess und dem daraus entstandenen Ergebnis.

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