Knuspriges Pajeon-Rezept – Mit Soju-Teig besonders kross aus der Pfanne

Der wichtigste Schritt für ein knuspriges Pajeon-Rezept ist ein Teig aus 200 ml Buchim-garu (koreanische Pfannkuchenmischung), 1/2 Becher Soju und 1/2 Becher Wasser.

Durch den Soju im Teig und ausreichend Öl in der Pfanne lässt sich Pajeon besonders knusprig ausbacken. Brate den Pfannkuchen lange genug, bis die Ränder deutlich gebräunt und kross sind. Die 150 g Frühlingszwiebeln werden in kürzere Stücke geschnitten, damit sie nicht zäh wirken. Tintenfisch und Cheongyang-Chili sorgen zusätzlich für eine bissfeste Textur und eine angenehm scharfe Note.

In etwa 15 Minuten ist ein koreanisches Pajeon fertig, das außen knusprig und innen angenehm bissfest ist.

⏱️ Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
🍳 Schwierigkeitsgrad: ★★☆☆☆

✓ Zutaten

🥣 Hauptzutaten

  • 150 g Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Tintenfischkörper (ca. 90 g)
  • 1 Cheongyang-Chili
  • 1 rote Chilischote

🧂 Teig & Würzsauce

  • 200 ml Buchim-garu (koreanische Pfannkuchenmischung)
  • 1/2 Becher Soju (90 ml)
  • 1/2 Becher Wasser (90 ml)
  • 1/4 EL Würzsalz
  • 1 EL Sojasauce (für den Dip)
  • 1 EL Essig (für den Dip)
  • 1/3 EL Zucker (für den Dip)
  • 1/2 EL Gochugaru (koreanische Chiliflocken, für den Dip)

    (Maßangaben: 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml, 1 koreanischer Papierbecher = 180 ml)

✓ So wird knuspriges Pajeon zubereitet

  1. Zutaten vorbereiten: 150 g Frühlingszwiebeln gründlich waschen und in kürzere Stücke schneiden, damit sie nach dem Braten nicht zäh sind. 1 Cheongyang-Chili, 1 rote Chilischote und 1/2 Tintenfischkörper (90 g) in mundgerechte Stücke schneiden und alles in eine Schüssel geben.
  2. Knusprigen Teig anrühren: 200 ml Buchim-garu, 1/2 Becher Soju und 1/2 Becher Wasser zu den vorbereiteten Zutaten geben. 1/4 EL Würzsalz hinzufügen und alles mit einem Pfannenwender nur leicht vermengen, bis ein dickflüssiger Teig entsteht.
  3. Goldbraun und knusprig ausbacken: Eine Pfanne erhitzen und großzügig Pflanzenöl hineingeben. Den Teig flach und gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Sobald die Ränder kräftig gebräunt und knusprig sind, den Pfannkuchen wenden und auch die zweite Seite goldbraun ausbacken.
  4. Dip anrühren: 1 EL Sojasauce, 1 EL Essig, 1/3 EL Zucker und 1/2 EL Gochugaru in einer kleinen Schüssel gründlich vermischen und zum Pajeon servieren.

✓ Tipps für ein gutes Ergebnis

  • Soju und Teigverhältnis: Wird 1/2 Becher Soju zusammen mit dem Wasser in den Teig gegeben, verdampft der Alkohol beim Braten schneller als Wasser. Dadurch lässt sich eine besonders knusprige Textur erzielen.
  • Hitze und richtiger Zeitpunkt zum Wenden: Gib ausreichend Öl in die Pfanne und brate das Pajeon so lange, bis die Ränder deutlich dunkelgolden und knusprig sind. Erst dann einmal wenden. Zu frühes oder häufiges Wenden kann dazu führen, dass der Pfannkuchen reißt oder zu viel Öl aufnimmt und weich wird.

✓ Serviertipps

  • Serviere das frisch gebratene Pajeon mit dem süß-säuerlichen Dip aus 1 EL Sojasauce, 1 EL Essig, 1/3 EL Zucker und 1/2 EL Gochugaru. Die Säure ergänzt den herzhaften, in Öl ausgebackenen Pfannkuchen besonders gut.
  • Dazu passen je nach Geschmack auch Yangpa Jangajji (koreanisch eingelegte Zwiebeln) oder scharfe Bibim-Guksu.

✓ So wählst du gute Frühlingszwiebeln aus

  • Farbe von Stielen und Blättern: Die Blätter sollten frisch und kräftig grün sein und weder trocken noch welk aussehen. Die Stiele sollten nicht übermäßig lang sein.
  • Wurzel und weißer Ansatz: Der weiße untere Bereich sollte rundlich, prall und beim Anfassen fest sein. So bleibt die Frühlingszwiebel knackig und aromatisch.
  • Dicke und Elastizität: Sehr dicke Stiele können nach dem Braten zäher sein. Wähle deshalb Frühlingszwiebeln mit mittlerer Dicke und einer festen, elastischen Struktur.

Quelle: Koreanische Behörde für ländliche Entwicklung – Nongsaro

✓ Nährwerte von Frühlingszwiebeln pro 100 g

NährstoffMenge pro 100 g
Kalorien26.00 kcal
Kohlenhydrate5.80 g
Eiweiß1.69 g
Fett0.17 g
Natrium1.00 mg

Grundlage sind 100 g rohe Frühlingszwiebeln. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Sorte, Teilstück, Produkt und Zubereitungszustand abweichen.

Quelle: Lebensmittel-Nährwertdatenbank des koreanischen Ministeriums für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit

✓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Q1. Warum wird mein Pajeon nicht knusprig, sondern weich und fettig?

Wenn der Teig zu viel Flüssigkeit enthält oder die Pfanne und das Öl noch nicht heiß genug sind, kann der Pfannkuchen zu viel Öl aufnehmen und weich werden. Verwende ausreichend Öl und erhitze die Pfanne gut, bevor du den Teig hineingibst.

Q2. Kann ich statt Tintenfisch auch andere Meeresfrüchte verwenden?

Ja. Du kannst den Tintenfisch durch Cocktailgarnelen oder ausgelöstes Muschelfleisch ersetzen. Tupfe die Meeresfrüchte vorher gründlich mit Küchenpapier trocken, da zusätzliche Feuchtigkeit den Teig zu flüssig machen kann.

Wenn du Buchim-garu, Soju und Wasser im angegebenen Verhältnis zu einem dickflüssigen Teig vermengst und das Pajeon anschließend in ausreichend Öl ausbäckst, wird es vom Rand bis zur Mitte schön knusprig. Die kürzer geschnittenen Frühlingszwiebeln bleiben angenehm zu essen, während der bissfeste Tintenfisch und die leichte Schärfe der Cheongyang-Chili gut mit dem herzhaften Teig harmonieren.

Der süß-säuerliche Sojasaucen-Dip sorgt zusätzlich für einen frischen Kontrast und gleicht den kräftigen Geschmack des gebratenen Pajeon angenehm aus.

Wenn du knuspriges Pajeon selber machen möchtest, ohne dass es weich wird, probiere dieses Verhältnis aus 200 ml Buchim-garu, 1/2 Becher Soju und 1/2 Becher Wasser. Das Rezept eignet sich besonders gut für regnerische Tage oder einen Abend, an dem du Lust auf einen außen krossen und innen bissfesten koreanischen Pfannkuchen hast.

Speichere dieses Rezept, damit du es später schnell wiederfindest, und teile es gerne mit jemandem, der koreanisches Essen mag.

Auch in Zukunft findest du hier einfach nachzukochende Rezepte und praktische Tipps rund ums Kochen. 😊
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