Damit LA Galbi zart werden und die Marinade beim Braten nicht verbrennt, werden Obst und Gemüse sehr fein püriert und anschließend durch ein sauberes Tuch gepresst. Für die Marinade wird nur der klare Saft verwendet.
Gefrorene LA Galbi werden nicht lange in Wasser eingeweicht. Stattdessen werden feine Knochenreste unter fließendem Wasser abgespült und die Rippchen anschließend in einem Sieb aufgetaut, damit Blut und überschüssige Flüssigkeit abtropfen können. Danach marinieren sie einen Tag lang in einem Saft aus Zwiebel, Apfel, asiatischer Birne, koreanischem Rettich, Knoblauch und Ingwer, der mit Sojasauce und Jocheong verfeinert wird.
Beim Braten werden die marinierten Rippchen zuerst in einer heißen Pfanne gebräunt. Anschließend gibt man die übrige Marinade nach und nach hinzu und lässt sie rund um das Fleisch einkochen. So setzt sich die Marinade weniger schnell am Pfannenboden fest und das Fleisch bleibt saftig. Dieses LA-Galbi-Rezept mit seiner süß-herzhaften Würzung eignet sich besonders gut für Feiertage und gemeinsame Familienessen.
⏱️ Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten
🍳 Schwierigkeitsgrad: ★★☆☆☆
✓ Zutaten
🥣 Hauptzutaten
- LA Galbi (quer geschnittene Rinderrippen) 1,2 kg
- Zwiebel 150 g
- Apfel 150 g
- Asiatische Birne 150 g
- Koreanischer Rettich 150 g
- Knoblauch 50 g
- Ingwer 10 g
🧂 Marinade & Gewürze
- Sojasauce 6 EL
- Zucker 2 EL
- Jocheong (koreanischer Getreidesirup) 3 EL
- Gemahlener schwarzer Pfeffer 1/2 TL
- Sesamöl 3 EL
(Maßangaben: 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml, 1 koreanischer Papierbecher = 180 ml)
✓ Zubereitung
- Knochenreste abspülen und die Rippchen abtropfen lassen: Die noch gefrorenen 1,2 kg LA Galbi unter fließendem Wasser mit den Händen vorsichtig abreiben, damit feine Knochenreste von den Schnittflächen entfernt werden. Die Rippchen nicht in Wasser einweichen, sondern in ein Sieb legen und 1–2 Stunden natürlich auftauen lassen, damit Blut und überschüssige Flüssigkeit abtropfen können.
- Obst und Gemüse vorbereiten und pürieren: 150 g geschälte Zwiebel, 50 g Knoblauch, 10 g Ingwer, 150 g geschälten und entkernten Apfel, 150 g geschälte und entkernte asiatische Birne sowie 150 g koreanischen Rettich in einen Mixer geben. Alles sehr fein pürieren.
- Nur den klaren Saft auspressen: Die fein pürierte Obst-Gemüse-Mischung in ein sauberes Passier- oder Baumwolltuch geben und kräftig mit den Händen ausdrücken. Die festen Fasern bleiben im Tuch zurück, während nur der klare Saft in einer Schüssel aufgefangen wird.
- Marinade anrühren: Zum abgesiebten Obst-Gemüse-Saft 6 EL Sojasauce, 2 EL Zucker, 3 EL Jocheong, 1/2 TL gemahlenen schwarzen Pfeffer und 3 EL Sesamöl geben. Alles gründlich verrühren.
- LA Galbi marinieren: Die Rippchen mit der Marinade überziehen und in einem luftdicht verschließbaren Behälter leicht versetzt und schräg übereinanderschichten, sodass die Knochenstücke nicht direkt aufeinanderliegen. Die restliche Marinade vollständig darübergeben, den Behälter verschließen und einen Tag im Kühlschrank marinieren lassen.
- In der Pfanne braten und die Marinade einkochen: Eine Pfanne ohne Öl stark erhitzen und die marinierten LA Galbi hineinlegen. Sobald die Unterseite schön gebräunt ist, die Rippchen wenden. Die übrige Marinade anschließend nach und nach hinzugeben und die Rippchen von beiden Seiten darin weiterbraten, während die Flüssigkeit leicht einkocht.
✓ Tipps für ein gutes Ergebnis
- Nur den abgesiebten Obst-Gemüse-Saft verwenden: Werden die festen Fasern nach dem Pürieren nicht entfernt, können sie beim Braten schneller verbrennen als das Fleisch und die Oberfläche der Rippchen dunkel werden lassen. Wird nur der klare Saft durch ein Tuch ausgepresst, setzt sich die Marinade weniger leicht in der Pfanne fest und verteilt sich gleichmäßiger auf dem Fleisch.
- Nicht in Wasser einweichen, sondern im Sieb abtropfen lassen: Werden die Rippchen lange in Wasser gelegt, können neben dem Blut auch Fleischsaft und Geschmack verloren gehen. Deshalb nur die Knochenreste unter fließendem Wasser entfernen und die gefrorenen Rippchen anschließend 1–2 Stunden in einem Sieb auftauen und abtropfen lassen. So bleibt das Fleisch saftig und angenehm bissfest.
✓ Serviertipps
- Die frisch gebratenen LA Galbi auf einer Platte anrichten und nach Wunsch mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln oder Sesamsamen garnieren. Das sorgt für ein frisches Aroma und etwas zusätzliche Textur.
- Da in diesem Rezept koreanischer Rettich anstelle von Ananas oder Kiwi verwendet wird, bleibt das Fleisch zart, ohne zu weich zu werden. Gleichzeitig behält das Fleisch rund um die Knochen seine angenehm bissfeste Konsistenz.
- Besonders gut schmecken die goldbraun gebratenen Rippchen zusammen mit warmem Reis. So kommt die ausgewogene süß-herzhafte Marinade zusammen mit dem saftigen Rindfleisch besonders gut zur Geltung.
✓ So wählst du gutes Rindfleisch aus
- Farbe: Wähle Fleisch mit einer leuchtend roten Farbe, einer nicht ausgetrockneten Oberfläche und einem natürlichen Glanz.
- Festigkeit: Frisches Fleisch sollte sich elastisch anfühlen und nach leichtem Druck mit dem Finger schnell wieder seine ursprüngliche Form annehmen.
- Fett: Achte auf milchig weißes Fett, das möglichst gleichmäßig zwischen dem Muskelfleisch verteilt ist.
✓ Nährwerte von Rinderrippen pro 100 g
| Nährstoff | Menge pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | 376.00 kcal |
| Kohlenhydrate | 0.00 g |
| Eiweiß | 16.78 g |
| Fett | 32.39 g |
| Natrium | 48.00 mg |
Grundlage: 100 g rohes Rindfleisch, Hanwoo (Qualitätsklasse 1), Rippe. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Rasse, Teilstück, Produkt und Zubereitungszustand abweichen.
Quelle: Datenbank für Nährwertangaben des koreanischen Ministeriums für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit – unverarbeitete Lebensmittel
✓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q1. Warum werden LA Galbi nicht in Wasser eingeweicht, um das Blut zu entfernen?
Wenn die Rippchen lange in Wasser liegen, können neben dem Blut auch Fleischsaft und Geschmack verloren gehen, wodurch das Fleisch nach dem Braten trockener werden kann. Deshalb werden nur die Knochenreste unter fließendem Wasser abgespült und die Rippchen anschließend in einem Sieb aufgetaut und abgetropft.
Q2. Warum verbrennen LA Galbi beim Braten oder warum setzt sich die Marinade in der Pfanne fest?
Das kann passieren, wenn die festen Fasern des pürierten Obsts und Gemüses nicht herausgefiltert wurden oder wenn von Anfang an zu viel Marinade in die Pfanne gegeben wird. Verwende nur den durch ein Tuch abgesiebten Saft, bräune das Fleisch zunächst von beiden Seiten und gib die Marinade erst danach nach und nach hinzu.
Q3. Warum wird koreanischer Rettich statt Ananas oder Kiwi zum Zartmachen verwendet?
Kiwi und Ananas können Fleisch sehr schnell weich machen, sodass seine Struktur zu stark nachgeben kann. Geriebener beziehungsweise pürierter Rettich sorgt bei dieser Zubereitung dafür, dass das Fleisch zart wird und trotzdem eine angenehm bissfeste Textur behält.
Nachdem die LA Galbi einen Tag lang in der klaren, von festen Obst- und Gemüsebestandteilen befreiten Marinade gezogen haben, lässt sich das Fleisch braten, ohne dass die Oberfläche übermäßig schnell dunkel wird. Gleichzeitig zieht die süß-herzhafte Würzung gleichmäßig in das Fleisch ein. Die milde Süße von Jocheong harmoniert mit dem aromatischen Sesamöl, während auch das Fleisch rund um die Knochen zart und angenehm bissfest bleibt.
Wenn deine LA-Galbi-Marinade beim Braten schnell verbrennt oder das Fleisch leicht trocken wird, probiere diese Methode mit abgesiebtem Obst-Gemüse-Saft und ohne langes Einweichen in Wasser aus. Das Gericht passt sowohl zu koreanischen Feiertagsessen als auch zu einem besonderen Essen mit der Familie.
Speichere dieses Rezept, damit du es später schnell wiederfindest, und teile es gerne mit jemandem, der koreanisches Essen mag.
Auch künftig findest du hier unkomplizierte Rezepte und praktische Kochtipps, die sich leicht zu Hause nachmachen lassen. 😊
Wenn es ein Gericht gibt, das dich interessiert oder das du hier gerne als Rezept sehen möchtest, hinterlasse gerne einen Kommentar. 😊
※ Dieses Rezept wurde nach einem Rezept des YouTube-Kanals „알토란 – 집밥 레시피“ selbst zubereitet und auf Grundlage des dabei beobachteten Zubereitungsprozesses und Ergebnisses verfasst.