Wenn du zu Hause unkompliziert einen süß-herzhaften japanischen Hot Pot zubereiten möchtest, eignet sich dieses Sukiyaki-Rezept nach Jeong Ho-young besonders gut.
Die Sukiyaki-Sauce wird aus 6 EL Sojasauce, 4 EL Kochwein, 4 EL braunem Zucker und 500 ml Wasser gemischt. Eine aufwendige Brühe ist dafür nicht nötig. Chinakohl, Enoki-Pilze, Tofu und Glasnudeln werden zuerst gegart, anschließend kommen 300 g dünn geschnittenes Rindfleisch für Shabu-Shabu Scheibe für Scheibe in den Topf. So bleibt das Fleisch besonders zart.
Das gegarte Rindfleisch und Gemüse werden traditionell in leicht verquirltes Ei getunkt. Dadurch verbinden sich die süß-herzhafte Sukiyaki-Sauce und die milde, cremige Textur des Eis zu einem harmonischen Geschmack.
⏱️ Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten
🍳 Schwierigkeitsgrad: ★☆☆☆☆
✓ Zutaten
🥣 Hauptzutaten
- 300 g dünn geschnittenes Rindfleisch für Shabu-Shabu
- 3–4 Blätter kleiner Chinakohl
- 1 Packung Enoki-Pilze
- 1 Frühlingszwiebel
- 1/2 Zwiebel
- 1/2 Block Tofu
- 1 Handvoll eingeweichte Glasnudeln
- 1 Handvoll in feine Streifen geschnittene Klettenwurzel
- 2–3 Eier
🧂 Sauce & Gewürze
- 6 EL Sojasauce
- 4 EL Kochwein
- 4 EL brauner Zucker
- 500 ml Wasser
Maßangaben: 1 EL = 15 ml, 1 TL = 5 ml, 1 koreanischer Papierbecher = 180 ml
✓ Sukiyaki zubereiten
- Sukiyaki-Sauce mischen: Gib 6 EL Sojasauce, 4 EL Kochwein, 4 EL braunen Zucker und 500 ml Wasser in einen Topf oder eine Schüssel. Vermische alles gründlich, bis sich der braune Zucker aufgelöst hat.
- Tofu anrösten: Schneide den Tofu in große Stücke und bräune die Oberfläche mit einem Küchenbrenner leicht an. Dadurch zerfällt der Tofu beim späteren Garen weniger leicht und erhält ein dezentes Röstaroma.
- Gemüse und Glasnudeln garen: Gieße die vorbereitete Sauce in einen Hot-Pot-Topf. Ordne 3–4 vorbereitete Chinakohlblätter, 1/2 Zwiebel, 1 Frühlingszwiebel, 1 Packung Enoki-Pilze, 1 Handvoll fein geschnittene Klettenwurzel, 1/2 Block angerösteten Tofu und 1 Handvoll eingeweichte Glasnudeln darin an. Stelle den Topf auf den Herd und bringe alles zum Kochen.
- Rindfleisch hinzufügen: Sobald die Flüssigkeit kocht und das Gemüse leicht zusammengefallen ist, tupfe 300 g Shabu-Shabu-Rindfleisch mit Küchenpapier trocken. Lege die dünnen Fleischscheiben einzeln und möglichst ohne Überlappung in den Topf.
- Schaum abschöpfen: Während das Rindfleisch gart, können Schaum und Trübstoffe an die Oberfläche steigen. Schöpfe sie mit einem Löffel sorgfältig ab. So bleibt die Brühe klarer und angenehmer im Geschmack.
- Eier vorbereiten: Schlage 2–3 Eier jeweils in kleine Schalen und verquirle sie nur leicht. Sie werden später als Dip für das Sukiyaki verwendet.
- Servieren: Sobald das Rindfleisch zart gegart ist, reduziere die Hitze. Nimm Fleisch, Gemüse und Glasnudeln portionsweise aus dem Topf und tunke sie vor dem Essen in das leicht verquirlte Ei.
✓ Tipps für ein gutes Ergebnis
- Rindfleisch nicht zu lange garen: Das dünne Shabu-Shabu-Rindfleisch kann bei zu langer Garzeit zäh werden. Gib die Scheiben erst in die kochende Brühe und gare sie nur so lange, bis keine roten Stellen mehr zu sehen sind.
- Schaum sofort abschöpfen: Beim Garen des Rindfleischs entstehen Schaum und Trübstoffe. Bleiben sie im Topf, kann die Brühe trüber wirken. Schöpfe sie deshalb direkt von der Oberfläche ab.
✓ Serviertipps
- Frühlingszwiebel vorher anrösten: Röste die Frühlingszwiebel vor dem Einlegen in den Topf kurz in einer trockenen Pfanne oder mit einem Küchenbrenner an. So bekommt das Sukiyaki zusätzlich ein leichtes Röstaroma.
- Shiitake-Pilze ergänzen: Wenn du Shiitake-Pilze verwendest, kannst du die Hüte kreuzförmig einschneiden und zusammen mit den übrigen Zutaten garen. Sie bringen zusätzliches Pilzaroma in den Topf.
- Mit Udon abschließen: Wenn nach dem Essen von Fleisch und Gemüse noch Brühe übrig ist, kannst du Udon-Nudeln darin garen und das Sukiyaki damit sättigend abschließen.
✓ So wählst du gute Enoki-Pilze aus
- Farbe und Gesamtbild: Gute Enoki-Pilze sind weiß bis cremefarben, wirken frisch und haben gleichmäßig angeordnete Stiele.
- Hüte und Stiele: Wähle Pilze mit kleinen, gleichmäßigen Hüten und elastischen Stielen. Sehr dünn gewordene Stiele können auf nachlassende Frische hindeuten.
- Basis und Feuchtigkeit: Meide Produkte, deren unterer Wurzelbereich dunkelbraun verfärbt oder übermäßig feucht ist. Achte außerdem darauf, dass sich in der Verpackung nicht zu viel Luftmyzel gebildet hat.
Quelle: Agrar- und Lebensmittelinformationsportal Foodnuri – Saisoninformationen zu Enoki-Pilzen
✓ Nährwerte von Enoki-Pilzen pro 100 g
| Nährstoff | Menge pro 100 g |
|---|---|
| Kalorien | 21.00 kcal |
| Kohlenhydrate | 7.08 g |
| Eiweiß | 2.48 g |
| Fett | 0.52 g |
| Natrium | 3.00 mg |
Grundlage: 100 g rohe Enoki-Pilze. Die tatsächlichen Nährwerte können je nach Sorte, Produkt und Zubereitungsart abweichen.
✓ Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Q1. Wann sollte das Rindfleisch beim Sukiyaki in den Topf gegeben werden?
Gib das Rindfleisch erst hinzu, nachdem das Gemüse leicht zusammengefallen ist. Die 300 g dünn geschnittenes Shabu-Shabu-Rindfleisch sollten nicht als ganzer Fleischblock in den Topf kommen, sondern einzeln ausgelegt werden, damit sie zart garen.
Q2. Warum wird die Sukiyaki-Brühe trüb?
Beim Garen des Rindfleischs steigen Schaum und Trübstoffe an die Oberfläche. Wenn du sie direkt nach dem Einlegen des Fleisches abschöpfst, bleibt die Brühe klarer und geschmacklich angenehmer.
Dieses Sukiyaki kombiniert dünn geschnittenes Rindfleisch, Chinakohl und Enoki-Pilze mit einer süß-herzhaften Sauce aus Sojasauce, Kochwein und braunem Zucker.
Da zuerst das Gemüse gegart und das dünne Shabu-Shabu-Rindfleisch erst zum Schluss hinzugegeben wird, lässt sich die zarte Konsistenz des Fleisches gut erhalten. Zusammen mit leicht verquirltem Ei schmecken Fleisch und Gemüse besonders mild und cremig.
Für dieses einfache Sukiyaki-Rezept musst du keine Brühe stundenlang vorbereiten. In etwa 15 Minuten entsteht ein unkomplizierter japanischer Hot Pot, der sich gut für ein warmes Abendessen eignet.
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